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Neuigkeiten

Freitag, 18.05.2018
Quelle erkundet

Sonntag, 13.05.2018
Wieder dabei beim Türöffner Tag

Samstag, 12.05.2018
Geschichtswanderweg wird konkreter

Samstag, 14.04.2018
Grabung in Moosburg -
Stadtgeschichte live!

Sonntag, 18.03.2018
Erdstall erkundet

Samstag 10.02.2018
Weitere Feldbegehungen

Montag, 5.02.2018
Hunde als Archäologen

 

 

Interessante Links

Partnervereine und Gruppen:


Claymore - Die Schaukampfgruppe
http://www.die-schaukampfgruppe.de/


ArLan - Archäologischer Verein Landshut
http://www.arlan.de/


AVE - Archäologischer Verein Erding
https://archaeologischer-verein-erding.de/verein/


Moosburg ganz anders
http://www.moosburgganzanders.de/

Meldungsarchiv

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   Meldungen 2018: 

Quelle erkundet

In der Burgermühlstrasse in Moosburg ranken sich beharrlich Sagen und Geschichten um eine vergitterte Maueröffnung im Hang. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen wurde das Gitter zusammen mit Erdstallforscher Peter Forster und den Jungs von "Moosburg ganz anders" geöffnet und das Objekt erkundet. Zunächst musste einiges an Wasser abgeschöpft werden um die Anlage ausreichend begutachten zu können. Augenscheinlich handelt es sich dabei um eine gefasste Quelle aus der Neuzeit, die wahrscheinlich mit den ersten Ausbaustufen der Moosburger Trinkwasserversorgung (in der Nähe gab es eine Pumpstation) zusammenhängt. Einen unterirdischen Gang hat es dort sicher nie gegeben.




Fotos (Reithmeier): Der Eingang/ Peter Forster beim erkunden der Quelle/ Vorsitzender Lorenz Scheidl beim Wasserschöpfen

weitere Fotos von Hubert Reithmeier finden sie auf unserer Facebookseite:
https://www.facebook.com/pg/archaeologischervereinfreising/photos/?tab=album&album_id=1241096832690587


13.05.2018
Wieder dabei beim Türöffner Tag

Auch dieses Jahr nimmt der Archäologische Verein wieder am Türöffner Tag der Sendung mit der Maus teil. Geplant sind wieder zwei Durchgänge, der erste um 10:00, der zweite um 14:00. Es gibt wieder 5 Stationen, z.B. eine Führung durch die Ausstellung, mittelalterliches Leben oder Römer zum Anfassen.
Anmelden kann man sich direkt über die Seite der Maus unter:
https://www.wdrmaus.de/tuer_oeffner_tag/2018/index.php5?detail=692567


12.05.2018
Geschichtswanderweg wird konkreter

Der Archäologie- und Geschichtswanderweg in Mauern nimmt langsam aber sicher konkrete Formen an. Kürzlich gab es einen Ortstermin mit der Gemeinde und den Vorständen des Vereins, bei dem die Wegführung mit dem Fahrrad abgeradelt  und die Standorte besprochen wurden. Bald geht es dann in die Detailausarbeitung der Tafeln.  

Geplant ist ein geschichtlicher Wanderweg in und um Mauern mit Sitzbänken, Infotafeln zu Archäologie und Geschichte und Mitmachstationen für Kinder.



Foto (Bichlmeier): v.l. Gemeinderat Peter Schlinsog, 2. Bürgermeisterin Maria Scharlach, 1. Bürgermeister Georg Krojer, 1. Vorsitzender Scheidl Lorenz


14.04.2018
Grabung in Moosburg beendet - Stadtgeschichte live!

Zusammen mit der Grabungsfirma Neupert & Simm und in enger Abstimmung mit der Stadt Moosburg wurde in Moosburg auf dem Plan eine Sondierungsgrabung auf 30m² Fläche durchgeführt um im Vorgriff zur Umgestaltung des Platzes herauszufinden, welche Archäologischen Befunde dort liegen.
Bereits am 1. Tag kam eine neuzeitliche Wasserleitung aus sekundär verwendeten Ziegeln zum Vorschein, die in ungewöhnlich geringer Tiefe verläuft. Die nächsten Tage brachten dann mittelalterliche Öfen, die wohl für handwerkliche Zwecke genutzt wurden zu Tage. Das Highlight aber waren mehrere mittelalterliche Bestattungen sehr junger Personen, bis hin zum Säugling, die in teils sehr gutem Erhaltungszustand waren. Einmal ist sogar noch ein Teil des Sarges erhalten, wodurch hier eingehendere Altersbestimmungen möglich werden. Auch antrhopologisch werden die Knochen noch untersucht. Alles spricht aber derzeit für eine Datierung um 1200. Die Detailauswertung, die natürlich auch durch den Verein publiziert wird, verspricht also äusserst intressante Ergebnisse zur Moosburger Stadtgeschichte. Die Bestattungen schnitten teilweise auch Befunde, welche damit auf jeden Fall älter sein müssen als die Gräber. Auch einige vorgeschichtliche Scherben und ein Silex wurden gefunden. Wie sich diese einordnen lassen bleibt auch noch zu klären.
Beeindurckt von der Grabung zeigte sich auch die Bevölkerung, die in teilweise dichten Trauben um die Grabung versammelt war und sich eingehend informierte. Auch Schülergruppen und Kindergärten liesen sich die Grabung zeigen. Mit dieser Grabung gab es also quasi Stadtgeschichte live zu erleben.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich für die herausragend gut funktionierende Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere bei Grabungsleiter Dr. Marcus Simm und bei der Bürgermeisterin Anita Meinelt.
Auch unseren 6 ehrenamtlichen Grabungshelfern gebührt aller Respekt und Dank für die tolle geleistete Arbeit!



Die Grabungsfläche mit neuzeitlicher Wasserleitung (Reithmeier)



Schüler besuchen die Grabung (Gabriel)


 
2 der Bestattungen (Gabriel)


weitere Bilder von Matthias Gabriel gibt es hier: https://www.flickr.com/photos/photo_xd/sets/72157695497043255/

 


 

Erdstall erkundet

Am 17.03. fand das 2. Symposium des Arbeitskreis für Erdstallforschung in Kirchdorf am Inn, bzw. Julbach statt. Auch der Archäologische Verein war mit einer fünfköpfigen Abordnung, unter anderem den beiden Vorsitzenden, mit dabei. Zunächst gab es ein Mittagessen im Inntalhof um sich kennenzulernen. Die Exkursion führte erst zur Zwergerlhöhle, auch Hexenloch genannt, die für Jedermann frei zugänglich ist. Es handelt sich um eine kleine Höhle am Berghang, die wohl nur noch den Rest eines ehemals längeren Stollens darstellt. In der Höhlendecke befindet sich ein senkrecht nach oben laufendes Loch das vielleicht zur Luftzirkulation in der Anlage gedacht war. Dieser erste Stopp war quasi zum "Hineinschnuppern" gedacht, denn danach ging es zum Tageshighlight.
Es wurde der Burgstall in Julbach besucht. Es handelt sich um eine sehr beeindruckende Anlage mit Turmhügeln, Mauerresten, einem tiefen Brunnen - und einem sehr gut erhaltenen Erdstall! Dieser ist nicht für die Öffentlichkeit jederzeit zugänglich und so war es schon ein Privileg die, für einen Erdstall relativ geräumige Anlage zusammen mit Experten wie Thomas Beilner oder Peter Forster zu begehen. Das Gangsystem besteht aus einem Hauptgang, der zum Ende hin steil nach oben führt, dann wieder abknickt und blind endet. Ob dort ein weiterer Ausgang lag ist noch nicht erwiesen. Vom Hauptgang zweigen weiterhin mehrere Seitengänge, teils mit Engstellen, die man durchkriechen muss, ab. Manche der Gänge haben blinde Enden mit Kammercharakter. Sehr charakteristisch für Erdställe ist eine "Treppe ins Leere", also mehrere Stufen in einem Seitengang, die nach oben führen aber dann mit einem blinden Ende versehen sind. Ansonsten weist die Anlage auch Merkmale auf, die vielleicht für einen Keller oder Fluchtgang sprechen würden. Denkbar ist für die Experten auch eine Mehrfachverwendung mit Umnutzungen in der Geschichte der Anlage. Obwohl, wie bei fast allen Erdställen sehr viele Fragen noch offen sind, war es eine beeindruckende Erfahrung, einen solchen Gang einmal selbst erkunden zu dürfen, die Enge und die besondere Stimmung dort zu erleben.
Abgerundet wurde der Tag mit Vorträgen von Herrn Krause über Sagen und Überlieferungen und deren Wahrheitsgehalt, sowie Frau Birgit Symaneder über das derzeit entstehende europäische Erdstallforschungszentrum in der Oberpfalz und einen neu entdeckten Gang im Raum Passau. Es bestand noch Gelegenheit für angeregte Diskussionen zum Thema und zum Knüpfen von Kontakten. Eine rundum gelungene Veranstaltung! Der Archäologische Verein bedankt sich für die Einladung!
Text: Scheidl Lorenz
Fotos: Scheidl, Siegl, Scharlach


 


 

weitere Bilder auf unserer Facebookseite
https://www.facebook.com/pg/archaeologischervereinfreising/photos/?tab=album&album_id=1214808848652719




Samstag, 10.02.2018
Auch 2018 weiter Felderbegehungen


Auch 2018 stehen Felderbeghungen wieder intensiv auf dem Programm des Vereins. So wurden in den ersten milden Phasen des Winters bereits erste Äcker abgegangen. Zunächst stand der Römeracker bei Niederndorf auf dem Proramm. Lorenz Scheidl, Florian Bichlmeier und Familie Reithmeier haben das nur wenige Stunden dauernde Zeitfenster zwischen Ackern und Ansaat  genutzt um den Bereich abzugehen. Auch der Landwirt, dem das Feld gehört gesellte sich noch hinzu. Hier wurden allgemein neolithische Scherben, Silices und eine Terra sigillata aufgelesen, die es nun näher zu datieren gilt. Zwei weitere interessante Begehungen fanden auf einem Bodendenkmal im Bereich Wollersdorf/ Wölfelmühle statt. Hier war die Familie Reithmeier in Eigenregie unterwegs und konnte Keramik der Jungsteinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit, sowie Mittelalter und Neuzeit auflesen. Zudem fanden sie zahlreiche Silices und ein interessantes Eisenobjekt mit Neusilberbeschlag. Neusilber wurde hier in Deutschland im 17. Jahrhundert nach Christus eingeführt und das Stück datiert somit in die Neuzeit. Es ist handgearbeitet und könnte Teil eines Besteckes eines Türverschlußes oder aber eines Zaumzeuges gewesen sein. Auch hier muss genauer datiert werden.
Wir bitten an dieser Stelle nochmals darum, Lesefunde beim 1. Vorsitzenden, Lorenz Scheidl, zu melden, damit sie katalogisisert und in die laufenden Arbeiten aufgenommen werden können. Natürlich können die Stücke auch im Eigentum des Finders bleiben!




Bilder (Reithmeier) 1: Eisenobjekt mit Neusilberbeschlag, 2: bronzezeitliche Scherbe, 3: Silices


Freitag 9.2.2018
Spielend Geschichte erleben


Foto (Alexandra Reithmeier): Jung und Alt beim gemeinsamen Spielen

Der Archäologische Verein lud kürzlich zum 1. großen Spieletag in die Ausstellung und dieser Einladung folgten viele interessierte junge und alte Spielbegeisterte. Angeboten wurden historisch überlieferte Spiele und Spiele mit Geschichtsbezug. Ebenso gab es eine Vielzahl an herkömmlichen Brettspielen für die notwendige Abwechslung. Mitglieder des Vereins haben zudem selbst Spiele entworfen. So bastelten Hubert, Alexandra und Markus Reithmeier Memorys in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, bei denen man Fundpaare, Funde und passende Bezeichnung oder Funde und Zeitstufe richtig zusammenfinden musste. Außerdem haben sie ein Suchspiel entworfen, bei dem man nach vorgegeben Bildern Objekte in der Ausstellung ausfindig machen musste. Wer richtig lag, der durfte sich einen Preis von der Tombola aussuchen. Vorsitzender, Lorenz Scheidl, entwarf das Spiel "Römerschlacht", bei dem man, ähnlich wie beim bekannten Schiffe versenken spielt. Die Spielfelder sind allerdings römische, bzw. germanische Gebiete und die Figuren sind entsprechend Germanen und Römern nachempfunden. Zudem hat er eine römische Rundmühle getöpfert. Astrid Siegl kümmerte sich um die Zusammenstellung der Brettspiele und der Tombola. Christoph Scharlach steuerte noch weitere historsche Spiele bei und weitere Mitglieder wie Ines Reithmeier, Florian Bichlmeier und Erich Ludwig übernahmen die Betreuung der Besucher. Den ganzen Nachmittag lang wurde intensiv gespielt und so Mancher wurde in die Geschichte zurückversetzt. Besonders erfreulich war einmal wieder, dass die Ausstellung sehr gut angenommen wurde und sich die Gäste dort informierten und wieder viel über die Landkreisgeschichte gelernt haben.
Die Veranstaltung wird noch in diesem Jahr wiederholt werden!

Besonderer Dank gilt auch hier wieder allen Helfern und Spendern, die so ein Event erst ermöglicht haben, allen vorran die Firma Getränke Hörl aus Mauern, die sich äußerst großzügig gezeigt hat!

 


5.02.2018
Hunde als Archäologen

Kürzlich fand in der Klosterbibliothek ein Vortrag von Herrn Dietmar Kroepel statt, der Archaeodogs Bayern e.V. ins Leben gerufen hat. Sein Hund Flintstone ist der erste zertifizierte Archäologiehund in Deutschland und kann Knochen in Tiefen bis mindestens 2,50m erschnüffeln, was er schon mehrfach eindrücklich bewiesen hat. Beispielsweise erschnüffelte er schon römische Grabstellen. Auch bei der Polizei ist Flinstone sehr gefragt, wenn es um die Aufklärung alter Mordfälle geht. Die Ausbildung von Flintstone war noch etwas aufwendiger, als es bei den weiteren Hunden, die aktuell ausgebildet werden, sein wird. Er wurde zunächst als Rettungshund ausgebildet, dann hatte Kroepel die Idee des Archaeodogs, Das bedeutete, dass sein Hund vom Rettungshund zum Archäologen "umgeschult" werden muss. Für diese Umschulung organisierte man altes Knochenmaterial für Geruchsproben. Nach und nach lernte Flintstone das Erschnüffeln von altem Knochenmaterial und wurde dann auch erfolgreich nach verschiedenen Kriterien geprüft und zertifiziert. Warum und wie das Erschnüffeln genau funktioniert, das kann Kroepel auch nicht so genau erklären, aber alte Knochen haben wohl einen anderen individuellen Geruch als beispielsweise frische Leichen. Bei einer Suche wird zunächst ein Hund ziellos über die Fläche laufen gelassen bis er anzeigt und in Suchstimmung kommt. Danach werden noch weitere Hunde nachgeschickt um das Ergebnis zu verifizieren, was meist mit hoher Treffergenauigkeit auch funktioniert. Wie eine Suche abläuft führte nach dem Vortrag Saskia Kroepel noch mit Hündin Abby, die derzeit ausgebildet wird, vor der Klosterbibliothek vor und erntete großen Beifall. Zur Zeit werden noch einige weitere Hunde derart ausgebildet und werden irgendwann auch eingesetzt. Zu viele solcher Spürhunde braucht es aber nicht, wenn man die Anzahl archäologischer Ausgrabungen bedenkt. Da würden sich die Hunde sicher irgendwann mangels Aufträgen langweilen. Auch beim Archäologischen Verein soll Flintstone zukünftig eingesetzt werden, wenn es beispielsweise um die Vorerkundung für anstehende Grabungsprojekte geht.

 

Foto (Scharlach): 1. Vorsitzender Scheidl, Saskia Kroepel, Dietmar Kroepel


17.01.2018

Alfons Wörner gestorben
 
Am 14.12.2017 verstarb unser Mitglied Alfons Wörner. Der gebürtige Münchener kam als Lehrer in die Gemeinde Hörgertshausen. Dort engagierte er sich ehrenamtlich auf kulturellem Gebiet: Neben seinem Beruf als Lehrer (1956 bis 1992, dazu von 1974 bis 1992 Konrektor im Schulverband Mauern- Hörgertshausen) hat er mit enormen Zeitaufwand u. a. das Heimatbuch der Gemeinde Hörgertshausen verfasst. Das 1982 erschienene Werk ist bis heute die umfassendste Darstellung derabwechslungsreichen Geschichte der Gemeinde Hörgertshausen. August Alckens bemerkte hierzu in einer Buchrezension (MZ vom 15.1.1983): „Es ist nichts schwieriger, als die Geschichte seiner engeren Heimat zu Papier zu bringen. Es mögen die besten Quellen zur Verfügung stehen; diese aber zu neuem Leben zu erwecken, ist eine Kunst, die dem Verfasser dieses Heimatbuches trefflich gelungen ist“. Außerdem verfasste Wörner die Chronik der Gemeinde Gammelsdorf, ein Sagen- undGeschichtenbuch der südlichen Hallertau, die Festschrift der Gemeinde Hörgertshausen zur 1100-Jahr-Feier sowie zahlreiche Beiträge in heimatkundlichen Zeitungen. Zudem führte er das 1961 gegründete Heimatmuseum Hörgerts-hausen- Margarethenried weiter. In diesem werden auf über 400 m² Fläche die landwirtschaftlichen Tätigkeiten aus der Zeit seit etwa 1800 dokumentiert. Dazu zeigt das Museum weitere Gegenstände aus dem Alltagsleben der Menschen aus dem 19.- und 20. Jahrhundert. So sind dort eine vollständig eingerichtete Wohn- undSchlafstube, eine Küche aus den 1930er Jahren sowie bäuerliche Fahrzeuge und Maschinen, eine Schusterwerkstatt und eine vollständige Hufschmiede zu sehen.

Wir werden Alfons Wörner stets ein ehrendes Andenken bewahren.  Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.


10.01.2018

HR-Buch auf der Zielgeraden
Das von Frau Eva Fritz geschriebene Buch über die  Hauber & Reuther Steinzeugfabrik in Freising ist mittlerweile auf der Zielgeraden und sollMitte 2018 fertig gedruckt sein. Das Werk umfasst rund 100 Seiten Text zur Firmengeschichte und besitzt einen umfassenden Katalogteil mit rund 2500 Farbfotos. Da sich der Veröffent-lichungstermin optimal mit dem Jubiläum "30 Jahre Archäologischer Verein" verbinden lässt, hat die Vorstandschaft beschlossen, die Jahreshauptversammlung im Sommer zusammen mit der Präsentation des Buches abzuhalten. Ein genaues Datum samt Ablauf wird im nächsten Rundschreiben bekanntgegeben.


HR Krug, Bild Poschner 


-2.01.2018-

Enges Schrazelloch und Burg erkundet

Die Herbstfahrt der Vereins führte im Oktober nach
Hilgartsberg zur dortigen Burg, wo Herr Baumgartner durch die Anlage und das
Burgmuseum führte. Im Anschluss wurden vorgeschichtliche Jagdgeräte vorgeführt
und durften sogar getestet werden. Ein absoluter Renner war hier die
Speerschleuder. Für die kleinen Besucher gab es einen Sandkasten in dem
Fossilien versteckt lagen, nach denen gegraben werden konnte. Nach dem
Burgbesuch gab es ein Mittagessen im Gasthaus Klessinger, unter dem sich ein
originaler Erdstall befindet, der noch voll begehbar ist. Das Resume der
Begehung war, dass sich alle so ein Schrazelloch viel geräumiger vorgestellt
hatten, soweit sie überhaupt hineingekommen sind. Auf der Heimfahrt gab es eine
rege Diskussion um die wahre Bedeutung der Erdställe.


 
Blick in den Erdstall unter dem Gasthaus Klessinger und Kreisarchäologe Baumgartner
bei der Präsentation seiner nachgebauten Waffen (Bilder Reithmeier)


weitere Fotos von Hubert Reithmeier auf unserer Facebook Seite!
https://www.facebook.com/pg/archaeologischervereinfreising/photos/?tab=album&album_id=1123877504412521