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21.01.2010
Vortrag von Justus Willberg: Musik der römischen Kaiserzeit
19:30 - Klosterbibliothek am Landratsamt Freising

In der griechischen und römischen Antike gab es bereits eine gut entwickelte Notenschrift. Auf Papyrus und in Stein gehauen haben sich gut 60 Kompositionen erhalten, die uns einen Eindruck vermitteln können, wie Musik damals geklungen hat. 

Justus Willberg, einer der führenden Interpreten und Forscher antiker römischer Musik, stellt eine Auswahl dieser Musikdenkmäler vor und bringt sie auf Nachbauten antiker Musikinstrumente wie Kithara und Aulos zu Gehör. 

Vita

Justus Willberg studierte Alte Musik in Nürnberg und Amsterdam. Neben seiner Konzert- und Lehrtätigkeit als Flötist beschäftigt er sich seit 2005 mit dem Nachbau antiker Musikinstrumente sowie der Aufführungspraxis antiker römischer und griechischer Musik. 

Konzerte, Workshops und Vorträge führen ihn durch ganz Europa. Beim European Music Archeology Project 2015-17 (EMAP) präsentierte Willberg zwei voll funktionsfähige Nachbauten römischer Wasserorgeln. 

Zusammenarbeit und Projekte u.a. mit Dr. Marcus Junkelmann, Prof. Wilfried Stroh, Prof. Egert Pöhlmann und Dr. Stefan Hagel. CD- und Rundfunkaufnahmen, Publikationen zum Thema Musik der Antike. Lehraufträge an der Musikhochschule Nürnberg, der Universität Erlangen/Nürnberg, der Berufsfachschule Sulzbach-Rosenberg und am Erlanger Musikinstitut.

 
Foto: Justus Willberg mit Kithara


Vortrag: "Schindelwrack" im Starnberger See

19. Februar 2020 um 19.30 Uhr in der Klosterbibliothek am Landratsamt

 

In den 1970er Jahren wurde im Starnberger See ein Lastkahn entdeckt, der in der Folge eines heftigen Unwetters gesunken ist. Nach Angaben des Fischers Andrä ist das Boot vermutlich zwischen 1911 und 1914 untergegangen.
                 Das Boot hatte Schieferschindeln geladen, die für ein Hausdach bestimmt waren. Ob damit das Dach von Schloss Berg neu eingedeckt werden sollte, wie oftmals behauptet wird, ist allerdings fraglich.

Das Bootswrack gibt einen interessanten Einblick in die Industrie- und Verkehrs-geschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Es zeigt, dass zu dieser Zeit auch weite Transportwege in Kauf genommen wurden, wobei aber die Straßen noch eine eher untergeordnete Rolle spielten.

Der Referent Robert Angermayr ist ehrenamtliches Mitglied der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie. Er betreut seit vielen Jahren das Wrack und ist der Geschichte des Schiffes, seines Eigners und der Herkunft der Schieferschindeln auf den Grund gegangen.   
Foto: Robert Angermayer