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Neuigkeiten

Donnerstag, 13.06.2019
Vortrag beim Heimatverein Moosburg

Mittwoch, 12.06.2019
Fahrt nach Kempten

Freitag, 17.05.2019
Taberna Reatica im Landratsamt

Donnerstag, 14.03.2019
Trauer um Erwin Braun

Freitag, 1.02.2019
Trauer um Norbert Weiß

Mittwoch, 30.01.2019
Die Welt der Kelten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interessante Links

Partnervereine und Gruppen:


Verein für Höhlenkunde in München e.V.
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Claymore - Die Schaukampfgruppe
http://www.die-schaukampfgruppe.de/


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AVE - Archäologischer Verein Erding
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Moosburg ganz anders
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Freising


Freising liegt am Übergang des tertiären Hügellandes zur Münchner Schotterebene. Sehr markant überragen der Freisinger Domberg, mit seinen zwei Türmen und der Weihenstephaner Berg die Stadt. Die Stadt selbst ist geprägt von der Isar und der Moosach, die sie durchfliessen. Der Ortsname Freising bedeutet "Siedlung eines Frigis" und deutet auf eine eventuelle Gründung in keltischer Zeit hin. Freising war Herzogsitz ab 555 n.Chr. und ist seit 739 Bischofsitz, bzw. Fürstbistum. So erstaunt es nicht, das Freising vor allem für seine Geschichte in christlicher Zeit hohe Bekanntheit erlangte.

Blättert man allerdings in der Zeit weiter zurück, so stösst man auf eine viel weiter zurückgehende Besiedelung, welche mit Funden der späten Jungsteinzeit vom Freisinger Domberg beginnt, was Münchshöfener und Altheimer Keramikgut zeigt. Ob auch bereits in der früheren Jungsteinzeit eine Besiedelung des Ortes bestanden hat konnte bislang nicht oder nur unzureichend mit Funden belegt werden, wäre aber durchaus denkbar. Das einzige Indiz hierfür ist ein Schuhleistenkeil, der für das Altneolithikum typisch ist, allerdings in einem bronzezeitlichen Fundzusammenhang aufgefunden wurde.

Die wohl bedeutendsten Funde in Freising stammen ebenfalls vom Domberg und datieren in die Bronzezeit. Der Berg beherbergte ab der älteren Bronzezeit eine befestigte Höhensiedlung, die wohl überregional von Bedeutung war und zu damaliger Zeit bereits in ein weitläufiges Handelsnetz eingebunden war. Funde wie Bernstein, Pferdegeschirrteile und die Brotlaibidole sind sichere Hinweise hierfür. Selbst das Umland blühte mit Errichtung der Höhensiedlung stark auf, was ein enormer Anstieg an Getreidepollen zu dieser Zeit zeigt. Mit Einsetzen der Hügelgräberbronzezeit dünnt das Fundgut zunehmend aus, wobei mit der Spätbronzezeit die Besiedelung wieder einsetzte. Das geborgene Fundgut jedenfalls ist beachtlich! Es füllt mehrer Regale in unserem Depot und unterliegt ständigen wissenschaftlichen Untersuchungen, die immer wieder neue Erkenntnisse zur Geschichte des Dombergs ans Licht bringen.

Über den Freisinger Domberg ist bei uns die Dissertation von Mark Bankus "Der Freisinger Domberg und sein Umland" als Band 1 FAF (Freisinger Archäologische Forschungen) erschienen und ist Jedem ans Herz gelegt, der mehr über den Domberg erfahren möchte.


Funde der Bronzezeit vom Domberg:


Dies ist ein Platzhalter. Die Gallerie wird nur Online angezeigt.
An dieser Stelle erscheint/en die Gallerie(n) Bronzezeit_Domberg.htm;

 

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