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Neuigkeiten

Donnerstag, 14.03.2019
Trauer um Erwin Braun

Freitag, 1.02.2019
Trauer um Norbert Weiß

Mittwoch, 30.01.2019
Die Welt der Kelten

Donnerstag, 17.01.2019
Spielen wie die Römer

Montag, 14.01.2019
Mühlbachfunde zurück im Landkreis

Donnerstag, 13.12.2018
Römergruppe belegt Platz 3 bei Spendenwettbewerb

 

 

 

 

 

 

 

 

Interessante Links

Partnervereine und Gruppen:


Verein für Höhlenkunde in München e.V.
http://vhm-muenchen.de/


Claymore - Die Schaukampfgruppe
http://www.die-schaukampfgruppe.de/


ArLan - Archäologischer Verein Landshut
http://www.arlan.de


AVE - Archäologischer Verein Erding
https://archaeologischer-verein-erding.de/verein/


Moosburg ganz anders
http://www.moosburgganzanders.de/

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Ausgrabungen 2002

Mährisch bemalte Keramik aus der Steinzeit aus Mauern
Der Ort Mauern, in der Hallertau gelegen, sorgt auch weiterhin für Überraschungen. Anlässlich von Grabungen im Vorfeld der Bebauung des Pfarrackers im Zentrum von Mauern kam in Gruben mit mittelneolithischer Keramik auch eine weißgrundige Scherbe mit roter Bemalung zum Vorschein. Dabei handelt es sich um das Fragment eines Gefäßes der sogenannten mährisch bemalten Keramik - einer Kultur, die in Mähren und Niederösterreich beheimatet ist. Es ist das westlichste Stück dieser Kulturstufe, das bisher entdeckt wurde, und bezeugt weite Handels- bzw. Kulturverbindungen, in die der Ort Mauern schon in der Jungsteinzeit eingebunden war. Zeitlich ist die Scherbe um 4600 v. Chr. einzuordnen.

 

Teilstück der Römerstraße durch das Freisinger Moos ausgegraben
Unter der Leitung von Dr. Steidl von der Archäologischer Staatssammlung in München wurde mit Unterstützung durch das Landesamt für Denkmalpflege und den Archäologischen Verein im Landkreis Freising südlich von Fürholzen im Freisinger Moos ein Teilstück der Römerstraße ausgegraben. Zuvor ergab die dendrochronologische Datierung eines Eichenholzpfahls ein Datum von 18 n.Chr. An der Ausgrabungsstelle war die Römerstraße ohne hölzernen Unterbau durch das Moos geführt, der Kies-Sand-Schutt war lediglich auf den Torf geschüttet und verdichtet worden. Straßengräben wurden keine gefunden. Ein außerordentlicher Glücksfall waren der Fund mehrerer römischer Münzen mit der jüngsten aus dem zweiten Drittel des 3.Jh. sowie einer plattgefahrenen kräftig profilierten Fibel.

 

 

 

 

 

 

 

Grabungen in Mauern-Alpersdorf erfolgreich beendet
Die Grabungsaktivitäten im Neubaugebiet von Alpersdorf, Gde. Mauern, wurden im Mai begonnen und konnten bereits Mitte Juli beendet werden. Auch diesmal fanden sich wieder viele freiwillige Grabungshelfer, um die interessanten vorgeschichtlichen Befunde auszugraben. Auf der diesjährigen Fläche kamen münchshöfen- und frühbronzezeitliche Gruben zum Vorschein. Eine erste Bewertung der Hinterlassenschaften aus der Alpersdorfer Vor- und Frühgeschichte wird im kommenden Heft 8 der vereinseigenen Zeitschrift "Archäologie im Landkreis Freising" erfolgen.